Dein Spaziergang beginnt und endet, wo du magst. Wenn dich ein Ort zum Stehenbleiben oder Hinsetzen einlädt, dann mach das. Wenn du magst, liest du dir den Bibeltext und die Andacht für diese Woche durch. Am besten so, dass du es hörst. Halte inne. Bewege die Gedanken in dir. Spüre Gott in dir nach. Er ist bei dir. Ganz gewiss.

Bibelwort zum Sonntag

So spricht Gott der Herr. Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden?

Ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen. Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es trüb und finster war. (Ez 34,2b.11b-12)

Andacht von Pastor Cord-Michael Thamm

Wie sieht er aus, der Hirte in Corona-Zeiten!

Auf jeden Fall ist es einer, der nicht aufscheucht, der nicht fake news verbreitet, der nicht verunsichert, der nicht den Untergang predigt!

Vielmehr ist es einer, der zuhört, der sich Zeit für ein Gespräch nimmt, der nachfragt: „Was brauchst Du gerade? Wie kann ich Dir helfen?“

Es ist einer, der diese schlimme, ermüdende Zeit mit aushält und daraus ein Gebet formuliert und dieses vor Gott bringt.

Und die Schafe lassen sich ansprechen. Und die Schafe antworten. Und sie lassen sich finden und beginnen, sich wieder als Gruppe, als eine Gemeinschaft zu empfinden. Mit Maske, mit Abstand oder per zoom – auf jeden Fall im Gebet miteinander verbunden.

Ich versuche, in diesem Sinne in dieser Zeit ein guter Hirte in der Gemeinde zu sein. Und bei dem, was ich nicht vermag, vertraue ich auf Gott der zu uns allen sagt: „Ich selbst will meine Schafe weiden, und ich will sie lagern lassen. Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten; ich will weiden, wie es recht ist.“ (Ez 34,15-16) Darauf, ja darauf möchte auch ich vertrauen. Amen

Gebet

Herr Jesus Christus, du bist der gute Hirte / du führst uns auf deinen Wegen und lässt uns nicht Mangel leiden. / Von dir werden wir nicht verlassen. / Wir bitten dich: Halte uns zusammen bei dir. / Suche die Verlorenen. / Sammle die Verstreuten, / dass am Ende dieser Zeit die Deinen geschart sind um dich, / der du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und regierst / von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen

Segen

Gott segne Dich durch seine heilige Geistkraft, / dass Du Dich finden lässt von ihm, / dass Du spürst: „Ich bin nicht allein.“ / Gott bewahre Dich vor allem Übel. / Gott gebe Dir Frieden ins Herz. Amen

Liebe Thomasgemeinde!

Es sind schwierige Zeiten. Aber die Hoffnung bleibt. Und diese Hoffnung auf Leben feiern wir jedes Jahr besonders an Ostern. Diese Botschaft soll allen Menschen zugänglich sein können. Daher hat die Kontaktstelle Inklusion wieder einen Inklusiven Gottesdienst aufgenommen. Dieses Mal in Zusammenarbeit mit der St. Mauritiuskirchengemeinde Dissen und Bewohner*innen aus einem HHO-Wohnheim in Hilter. Die Texte sind in einfacher und Leichter Sprache. Der Gottesdienst ist in Gebärdensprache übersetzt.

Ihre Diakonin Maren Mittelberg

Es ist noch dunkel, da wir aufbrechen. Der Schock hat sich schon etwas gelegt. Doch in Trauer sind wir noch. Wir wollen ihn noch einmal sehen. Ihn, den wir nun zwei Jahre begleitet haben; der uns so viel Hoffnung geschenkt hat; der uns soviel von einer guten Zukunft erzählt hat. Er ist für uns da gewesen. Jetzt wollen auch wir für ihn da sein. Wir wollen seinen Leichnam salben. Wohlduftende Öle haben wir dafür besorgt. Gleich werden wir bei der Grabstätte sein.

Gott ist uns gnädig. Er lässt die Strahlen der aufgehenden Sonne unsere Gesichter treffen. Eine göttliche Berührung, die wärmt und tröstet.

Statt auf den Stein scheinen die Sonnenstrahlen in das Grab. Es ist gar keine Grabesnacht dort. Es scheint, als sei es ein ausgeleuchteter Raum. Und eine helle, lichte Gestalt ist darin zu sehen. Und sie spricht. Sie spricht mit einer angenehmen, freundlichen Stimme. Sie spricht so, wie jener Engel, von dem die alten Hirten aus Bethlehem uns immer und immer wieder erzählten: „Fürchtet Euch nicht!“ Und sie weiß, was wir wollen und was wir sollen. Sie sagt es uns: „Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten. Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingeht nach Galiläa, da werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.“

Wir können nicht antworten. Wir fassen es nicht. Wir spüren aber: Der Weg zeigt in die Zukunft. Nicht die Grabesnacht und den Toten sollen wir suchen. Den Lebenden, ja das Leben und die Zukunft sollen wir finden!

Tage, Wochen später verstanden wir: Christus Jesus, der Auferstandene hat keine Hände, nur unsere Hände, um seine Arbeit heute zu tun. Er hat keine Füße, nur unsere Füße. Christus hat keine Lippen, nur unsere Lippen…

„Aus der tiefen Grabesnacht ist Christus auferstanden! Halleluja!“

Pastor Cord-Michael Thamm


  • Vorbereitung. Musik oder Lieder für die Andacht heraussuchen (Singen; Instrument spielen; Musik auf CD oder im Internet abspielen). Gesangbuch und Bibel bereitlegen. Einen schönen Platz suchen. Zur Ruhe kommen. Eine Kerze anzünden.
  • Anfang. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
  • Psalm. Psalm aus dem Gesangbuch oder Internet lesen. Vorschläge: Psalm 22, Psalm 23, Psalm 36, Psalm 84, Psalm 86, Psalm 118.
  • Gebet.
    Gott, ich will Mut fassen, / dass meine Angst und meine Zweifel weichen. / Ich will leben von deiner Hoffnung / und von deinem Licht, das in mir leuchtet, / durch die Auferstehung deines Sohnes. / Amen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Lesung. Bibeltext lesen. Vorschläge:
    • Johannes 12,12-19 (Palmsonntag)
    • Matthäus 26,36-46 (Montag)
    • Markus 14,3-9 (Dienstag)
    • Matthäus 27,27-30 (Mittwoch)
    • Lukas 22,7-23 (Gründonnerstag)
    • Johannes 19,16-30 (Karfreitag)
    • Markus 16,1-7 (Ostern)
  • Andacht. Andacht lesen oder hören.
  • Besinnung. Die Gedanken bewegen. Die Worte wirken lassen. Vielleicht darüber austauschen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Vaterunser.
    Vater unser im Himmel. / Geheiligt werde dein Name. / Dein Reich komme. / Dein Wille geschehe, / wie im Himmel, so auf Erden. / Unser tägliches Brot gib uns heute. / Und vergib uns unsere Schuld, / wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. / Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern erlöse uns von dem Bösen. / Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit / in Ewigkeit. / Amen.
  • Segen. Gott hülle uns in den Mantel seiner Liebe. / Gott schenke uns seine Nähe. / Gott verleihe uns seinen Frieden. / So segne uns Gott, der Vater, / der Sohn / und der Heilige Geist. / Amen.

Golgatha. Pessach. Wahrscheinlich schauen keine Hunderte zu. Schon gar keine 5.000, wie noch bei seiner Ankunft in dieser Stadt. Keiner jubelt mehr. Und an die Hosianna-Rufe will sich auch keiner mehr erinnern. „Ans Kreuz mit ihm“, hatten gerade noch die meisten gebrüllt. Wer will sich da schon rausnehmen…

Wie viele schauen noch zu? Wie viele bleiben? Es ist Pessach. Die meisten gehen nach Hause. Zurück zum Alltag. Schabbat, Pessach müssen vorbereitet werden. Und die Ereignisse vom letzten Sonntag sind so alt, dass sie längst vergessen sind. Palmblätter auf der Straße? Mag sein. Ist doch ewig her.

Golgatha. Von den Zwölf taucht nur einer auf, so berichtet es Johannes. Dafür drei Marias. Die Familie war da. Immerhin. Seine Mutter. Seine Tante. Und seine Maria, die ihm überall hin gefolgt war. Er war nicht allein. Er kämpft bis zur Erschöpfung. Damals zu Pessach, an einem Freitag im Frühling nach dem ersten Vollmond.

Wie viele stehen am Kreuz? Wie viele schauen zu? Er hat nicht gezählt. Aber er will, dass alle es sehen. Leiden und Sterben vor aller Augen, so sollte es sein. Er tut es. Mit letzter Konsequenz. Denn genau so ist es richtig. Auch wenn das unter dem Kreuz noch keiner versteht.

Jesus am Kreuz. Wenn niemand mehr bleibt. Ich bleibe da. Wenn alles einstürzt. Ich bleibe da.

Wenn du nicht weißt, wie du‘s schaffen sollst. Ich bleibe da. Er ist da und er ist gestorben, für die, die leben. Sein Leben in deinem Leben. Seine Kraft für deine Aufgaben. Seine Leidenschaft für dein Herz. Deine Last an sein Kreuz.

Jesus am Kreuz: Am Ende geht er in die absolute Dunkelheit. Am Ende bleibt er, wo wir uns verlieren. Am Ende gibt es keinen gottlosen Ort mehr. Am Ende sagt Jesus: „Es ist vollbracht!“

Pastor Matthias Groeneveld


  • Vorbereitung. Musik oder Lieder für die Andacht heraussuchen (Singen; Instrument spielen; Musik auf CD oder im Internet abspielen). Gesangbuch und Bibel bereitlegen. Einen schönen Platz suchen. Zur Ruhe kommen. Eine Kerze anzünden.
  • Anfang. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
  • Psalm. Psalm aus dem Gesangbuch oder Internet lesen. Vorschläge: Psalm 22, Psalm 23, Psalm 36, Psalm 84, Psalm 86, Psalm 118.
  • Gebet.
    Gott, ich will Mut fassen, / dass meine Angst und meine Zweifel weichen. / Ich will leben von deiner Hoffnung / und von deinem Licht, das in mir leuchtet, / durch die Auferstehung deines Sohnes. / Amen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Lesung. Bibeltext lesen. Vorschläge:
    • Johannes 12,12-19 (Palmsonntag)
    • Matthäus 26,36-46 (Montag)
    • Markus 14,3-9 (Dienstag)
    • Matthäus 27,27-30 (Mittwoch)
    • Lukas 22,7-23 (Gründonnerstag)
    • Johannes 19,16-30 (Karfreitag)
    • Markus 16,1-7 (Ostern)
  • Andacht. Andacht lesen oder hören.
  • Besinnung. Die Gedanken bewegen. Die Worte wirken lassen. Vielleicht darüber austauschen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Vaterunser.
    Vater unser im Himmel. / Geheiligt werde dein Name. / Dein Reich komme. / Dein Wille geschehe, / wie im Himmel, so auf Erden. / Unser tägliches Brot gib uns heute. / Und vergib uns unsere Schuld, / wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. / Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern erlöse uns von dem Bösen. / Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit / in Ewigkeit. / Amen.
  • Segen. Gott hülle uns in den Mantel seiner Liebe. / Gott schenke uns seine Nähe. / Gott verleihe uns seinen Frieden. / So segne uns Gott, der Vater, / der Sohn / und der Heilige Geist. / Amen.

Es gibt Abende die sind so schön, dass man nicht möchte, dass sie zu Ende gehen. Am Lagerfeuer sitzen, singen, mit Freunden zusammen den Abend verbringen, mit der ganzen Familie am Tisch sitzen, feiern, essen…

Irgendwann gewinnt die Vernunft, die Müdigkeit oder die Gewissheit, dass Verpflichtungen auf einen warten. Manchmal setzt genau dann die Wehmut ein.

„…Bleib bei uns Herr, der Abend bricht herein, es kommt die Nacht die Finsternis fällt ein…“

Mit diesem Lied enden bei uns seit ein paar Jahren die Tischabendmahlfeiern am Gründonnerstag. Ich höre die Wehmut in diesem Lied.

Der schottische Dichter, der die Zeilen 1847 geschrieben hat, starb drei Wochen nach der Vollendung dieses Textes, das dann 1861 vertont wurde.

Es fällt manchmal so schwer loszulassen, zu gehen oder abzugeben. Man möchte festhalten an dem, was einen so sehr erfüllt, und dennoch weiß man, dass man loslassen muss.

Ich kann nur vermuten, was der Abend im Kreis seiner liebgewonnen Begleiter am Gründonnerstag für Jesus bedeutet hat und mit welcher Wehmut er Brot und Wein zum letzten Mal vor seinem Tod geteilt hat.

Wir haben nur den Augenblick, auf alles andere haben wir keinen Zugriff. Und vielleicht gelingt uns dennoch, diese kleinen feinen Momente zu etwas Kostbaren zu machen, von dem wir oder andere noch ganz lange zehren können.

Diakon Kimm Stefan Herlyn


  • Vorbereitung. Musik oder Lieder für die Andacht heraussuchen (Singen; Instrument spielen; Musik auf CD oder im Internet abspielen). Gesangbuch und Bibel bereitlegen. Einen schönen Platz suchen. Zur Ruhe kommen. Eine Kerze anzünden.
  • Anfang. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
  • Psalm. Psalm aus dem Gesangbuch oder Internet lesen. Vorschläge: Psalm 22, Psalm 23, Psalm 36, Psalm 84, Psalm 86, Psalm 118.
  • Gebet.
    Gott, ich will Mut fassen, / dass meine Angst und meine Zweifel weichen. / Ich will leben von deiner Hoffnung / und von deinem Licht, das in mir leuchtet, / durch die Auferstehung deines Sohnes. / Amen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Lesung. Bibeltext lesen. Vorschläge:
    • Johannes 12,12-19 (Palmsonntag)
    • Matthäus 26,36-46 (Montag)
    • Markus 14,3-9 (Dienstag)
    • Matthäus 27,27-30 (Mittwoch)
    • Lukas 22,7-23 (Gründonnerstag)
    • Johannes 19,16-30 (Karfreitag)
    • Markus 16,1-7 (Ostern)
  • Andacht. Andacht lesen oder hören.
  • Besinnung. Die Gedanken bewegen. Die Worte wirken lassen. Vielleicht darüber austauschen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Vaterunser.
    Vater unser im Himmel. / Geheiligt werde dein Name. / Dein Reich komme. / Dein Wille geschehe, / wie im Himmel, so auf Erden. / Unser tägliches Brot gib uns heute. / Und vergib uns unsere Schuld, / wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. / Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern erlöse uns von dem Bösen. / Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit / in Ewigkeit. / Amen.
  • Segen. Gott hülle uns in den Mantel seiner Liebe. / Gott schenke uns seine Nähe. / Gott verleihe uns seinen Frieden. / So segne uns Gott, der Vater, / der Sohn / und der Heilige Geist. / Amen.

Gedanken eines Ölfläschchens, frei nach Markus 14,3-9.

„Lange stand ich auf dem Markt, oft wurde ich in die Hand genommen und doch wieder zurückgestellt. Eines Tages kam eine Frau und ging gezielt zum Stand mit uns Ölfläschchen. Ihr Blick blieb an mir hängen. Ich war gefüllt mit Nardenöl. Konnte sie sich das leisten? Nardenöl, kostspielig wie ein Jahresgehalt? Aber sie bezahlte ganz selbstverständlich 300 Silbergroschen und nahm mich. Die unbekannte Frau ging entschlossen zu einem Haus in die oberen Räume. Dort war der Tisch festlich mit Blumen und Kerzen gedeckt. Der Duft von frischgebackenem Brot und gegrilltem Lamm lag in der Luft. Eine Männerrunde saß beisammen, als wir den Raum betraten. Zielstrebig ging die Unbekannte auf einen Mann zu. Sie zerbrach vorsichtig meinen Flaschenhals. Sofort verbreitete sich der Duft des reinen Nardenöls im ganzen Raum. Dann geschah das Unglaubliche: Diese Frau, sie schüttete den gesamten (!) Inhalt meines Flacons auf das Haupt dieses Mannes. Ich war erschrocken. Aber IHN schien diese Handlung gar nicht zu irritieren. Die anderen Männer waren schockiert. Sie fingen an zu tuscheln: „Was sollte das? So viel kostbares Öl auf dem Kopf? Verschwendung!“ Es herrschte Unmut im Raum. „Man hätte das Geld doch den Armen geben können, 300 Silbergroschen, einfach weggeschüttet…“ Eines blieb mir in Erinnerung: „Lasst sie in Ruhe!“, sagte ER. „Warum macht ihr der Frau das Leben schwer? Sie hat etwas Gutes an mir getan. Arme wird es immer bei euch geben, und ihr könnt (und solltet) ihnen helfen. Aber mich habt ihr nicht für immer bei euch. Die Frau hat getan, was sie konnte: Sie hat meinen Körper im Voraus für mein Begräbnis gesalbt. Das sage ich euch: Auf der ganzen Welt wird man die Gute Nachricht von mir verkünden. Dann wird man auch erzählen, was sie getan hat.“ Die Frau verließ mit mir das Haus. Irgendwie hatten wir beide unseren Dienst getan. Der Duft des Nardenöls erfüllte noch immer den Raum. Warum hatte diese unbekannte Frau das getan? Ihre Haltung, ihr Verhalten, beeindruckend! Sie diente IHM, indem Sie mich hingab. Ich glaube, was sie tat, war reine Liebe.“

Mit dieser Liebe begegnet uns die Frau mitten in dieser Karwoche. Die liebevolle Hingabe der Frau zeigt uns auch Gottes reine Liebe, die durch Jesus zu uns Menschen kam. Jesus, das kostbare Nardenöl Gottes. Heute möchte ich mir diese Frau zum Vorbild nehmen und Jesus dienen, mich IHM mit all meinen Stärken und Schwächen hingeben, damit der Duft meines Nardenöls den Raum des Lebens erfüllen kann.

Prädikantin Bettina Ley


  • Vorbereitung. Musik oder Lieder für die Andacht heraussuchen (Singen; Instrument spielen; Musik auf CD oder im Internet abspielen). Gesangbuch und Bibel bereitlegen. Einen schönen Platz suchen. Zur Ruhe kommen. Eine Kerze anzünden.
  • Anfang. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
  • Psalm. Psalm aus dem Gesangbuch oder Internet lesen. Vorschläge: Psalm 22, Psalm 23, Psalm 36, Psalm 84, Psalm 86, Psalm 118.
  • Gebet.
    Gott, ich will Mut fassen, / dass meine Angst und meine Zweifel weichen. / Ich will leben von deiner Hoffnung / und von deinem Licht, das in mir leuchtet, / durch die Auferstehung deines Sohnes. / Amen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Lesung. Bibeltext lesen. Vorschläge:
    • Johannes 12,12-19 (Palmsonntag)
    • Matthäus 26,36-46 (Montag)
    • Markus 14,3-9 (Dienstag)
    • Matthäus 27,27-30 (Mittwoch)
    • Lukas 22,7-23 (Gründonnerstag)
    • Johannes 19,16-30 (Karfreitag)
    • Markus 16,1-7 (Ostern)
  • Andacht. Andacht lesen oder hören.
  • Besinnung. Die Gedanken bewegen. Die Worte wirken lassen. Vielleicht darüber austauschen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Vaterunser.
    Vater unser im Himmel. / Geheiligt werde dein Name. / Dein Reich komme. / Dein Wille geschehe, / wie im Himmel, so auf Erden. / Unser tägliches Brot gib uns heute. / Und vergib uns unsere Schuld, / wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. / Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern erlöse uns von dem Bösen. / Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit / in Ewigkeit. / Amen.
  • Segen. Gott hülle uns in den Mantel seiner Liebe. / Gott schenke uns seine Nähe. / Gott verleihe uns seinen Frieden. / So segne uns Gott, der Vater, / der Sohn / und der Heilige Geist. / Amen.

Passionszeit – Leidenszeit Jesu. Ich sehe seinen kaputten Körper vor mir. Ich denke an Jesus und an seine Wunden. Ich denke aber auch an meinen Körper. Wie sehe ich eigentlich aus? Wo hat mein Körper Wunden? Wo sieht was anders aus als bei anderen? Schäme ich mich dafür? Und wie schaue ich die Körper anderer Menschen an?

Körper sind unterschiedlich. Körper verändern sich im Laufe des Lebens. Oft ist uns das unangenehm. Das Leiden am eigenen Körper kann verschiedene Formen annehmen. Es kann einen richtig gefangen nehmen. Gefangen in den Grenzen des eigenen Körpers. Dann möchten wir heraus aus unserer Haut. Frei sein, ohne Grenzen. Leiden an den Grenzen des Körpers, an den Grenzen des Leibes. Aber genau diesen Leib meint Paulus. Wenn er uns erinnert: „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist? Der ist in euch, Gott hat ihn euch geschenkt.“ (1. Kor. 6,19)

Paulus mit seinen epileptischen Krämpfen, Jesus am Kreuz. Du und ich in unseren Körpern sind ein Tempel Gottes. Egal, wie der Körper außen und innen aussieht, für Gott ist er groß und schön genug. Er ist ein Raum für die Geistkraft Gottes. Er ist heiliger Raum, in dem ich Gott begegnen kann. Jeder Körper kann Lebensraum dieser Geistkraft sein, die belebt und tröstet. Und damit ist jeder Körper, jeder Mensch wertvoll – so wie er ist. Das zu erspüren, wünsche ich euch!

Diakonin Maren Mittelberg
Inklusionsbeauftragte KK Osnabrück


  • Vorbereitung. Musik oder Lieder für die Andacht heraussuchen (Singen; Instrument spielen; Musik auf CD oder im Internet abspielen). Gesangbuch und Bibel bereitlegen. Einen schönen Platz suchen. Zur Ruhe kommen. Eine Kerze anzünden.
  • Anfang. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
  • Psalm. Psalm aus dem Gesangbuch oder Internet lesen. Vorschläge: Psalm 22, Psalm 23, Psalm 36, Psalm 84, Psalm 86, Psalm 118.
  • Gebet.
    Gott, ich will Mut fassen, / dass meine Angst und meine Zweifel weichen. / Ich will leben von deiner Hoffnung / und von deinem Licht, das in mir leuchtet, / durch die Auferstehung deines Sohnes. / Amen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Lesung. Bibeltext lesen. Vorschläge:
    • Johannes 12,12-19 (Palmsonntag)
    • Matthäus 26,36-46 (Montag)
    • Markus 14,3-9 (Dienstag)
    • Matthäus 27,27-30 (Mittwoch)
    • Lukas 22,7-23 (Gründonnerstag)
    • Johannes 19,16-30 (Karfreitag)
    • Markus 16,1-7 (Ostern)
  • Andacht. Andacht lesen oder hören.
  • Besinnung. Die Gedanken bewegen. Die Worte wirken lassen. Vielleicht darüber austauschen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Vaterunser.
    Vater unser im Himmel. / Geheiligt werde dein Name. / Dein Reich komme. / Dein Wille geschehe, / wie im Himmel, so auf Erden. / Unser tägliches Brot gib uns heute. / Und vergib uns unsere Schuld, / wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. / Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern erlöse uns von dem Bösen. / Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit / in Ewigkeit. / Amen.
  • Segen. Gott hülle uns in den Mantel seiner Liebe. / Gott schenke uns seine Nähe. / Gott verleihe uns seinen Frieden. / So segne uns Gott, der Vater, / der Sohn / und der Heilige Geist. / Amen.

Im Garten Getsemani, Matthäus 26,36-46.

Jesus geht mit seinen Jüngern in den Garten Getsemani. Er bittet sie inständig, wach zu bleiben und bei ihm zu sein in seinen Ängsten. Ja, Jesus hat Angst und bittet Gott, ihm zu ersparen, diesen bitteren Kelch austrinken zu müssen.

Doch er sagt auch, dass er tun wird, was getan werden muss. In diesem Moment ist er aufgewühlt und traurig und braucht gerade jetzt seine Jünger. Er braucht Menschen, die für ihn da sind und ihm Mut zusprechen. Doch seine Jünger sind eingeschlafen.

Jesus betet alleine und legt mit all seiner Angst, die ihn in diesem Moment im Griff hat, sein Leben seinem Vater hin. „Nicht wie ich will, sondern wie du willst.“ Mitten in der Angst, mittendrin, hält er sich an Gott fest.

Jesus geht wiederum hin und sucht seine Freunde, aber die schlafen schon wieder. Also geht er und betet alleine. Er weiß, was auf ihn wartet: Leiden und Sterben. Er fürchtet sich und legt sein Leben doch in Gottes Hand.

Ein letztes Mal weckt Jesus seine Jünger. Jetzt ist es soweit: Leiden und Sterben werden Wirklichkeit. Judas kommt mit den Soldaten. Nun erleben wir den Jesus, den wir kennen. Souverän und voller Autorität geht er mit den Soldaten mit. Er nimmt Sterben und Leiden für uns auf sich.

Jesus zeigt mir mit dieser Geschichte, was ich tun kann, wenn ich mit meinen Ängsten und Sorgen alleine bin und keiner da ist, der mir den Rücken stärkt.

Jesus betet, als ihn Gedanken quälen. Er hält Gott Ängste, Zweifel und Sorgen hin. Er schenkt Gott sein ganzes Vertrauen. Genau das kann ich auch tun. Ich kann mich darauf verlassen, dass ich an keinem Ort, zu keiner Stunde allein bin mit meinen Ängsten. Ich kann mich darauf verlassen, dass Gott meine Zweifel und Sorgen versteht.

Matthäus hat aufgeschrieben, was Jesus versprochen hat, nachdem er Sünde und Tod besiegt hat: „Ich bin bei euch alle Tage (und auch Nächte) bis an der Welt Ende.“

Amen.

Prädikantin Ruth Klinkert


  • Vorbereitung. Musik oder Lieder für die Andacht heraussuchen (Singen; Instrument spielen; Musik auf CD oder im Internet abspielen). Gesangbuch und Bibel bereitlegen. Einen schönen Platz suchen. Zur Ruhe kommen. Eine Kerze anzünden.
  • Anfang. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
  • Psalm. Psalm aus dem Gesangbuch oder Internet lesen. Vorschläge: Psalm 22, Psalm 23, Psalm 36, Psalm 84, Psalm 86, Psalm 118.
  • Gebet.
    Gott, ich will Mut fassen, / dass meine Angst und meine Zweifel weichen. / Ich will leben von deiner Hoffnung / und von deinem Licht, das in mir leuchtet, / durch die Auferstehung deines Sohnes. / Amen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Lesung. Bibeltext lesen. Vorschläge:
    • Johannes 12,12-19 (Palmsonntag)
    • Matthäus 26,36-46 (Montag)
    • Markus 14,3-9 (Dienstag)
    • Matthäus 27,27-30 (Mittwoch)
    • Lukas 22,7-23 (Gründonnerstag)
    • Johannes 19,16-30 (Karfreitag)
    • Markus 16,1-7 (Ostern)
  • Andacht. Andacht lesen oder hören.
  • Besinnung. Die Gedanken bewegen. Die Worte wirken lassen. Vielleicht darüber austauschen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Vaterunser.
    Vater unser im Himmel. / Geheiligt werde dein Name. / Dein Reich komme. / Dein Wille geschehe, / wie im Himmel, so auf Erden. / Unser tägliches Brot gib uns heute. / Und vergib uns unsere Schuld, / wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. / Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern erlöse uns von dem Bösen. / Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit / in Ewigkeit. / Amen.
  • Segen. Gott hülle uns in den Mantel seiner Liebe. / Gott schenke uns seine Nähe. / Gott verleihe uns seinen Frieden. / So segne uns Gott, der Vater, / der Sohn / und der Heilige Geist. / Amen.

Sanftmut – eine ganz spezielle Form des Mutes, ohne Tamtam, ohne die Arroganz der Macht und Eitelkeiten.

Sanftmut ist So-sein, ein Da-sein, ein Kommen, ein Zugehen auf die Menschen – einfach nur so.

Ungeschützt und leicht kommt die Sanftmut auf einem Esel, wie es verheißen war. Wie es erwartet wurde über die Jahrhunderte. Oder auch vergessen, wer weiß. Langsam geht der Esel, störrisch. Ab und an mag er stehen bleiben. Sich weigern, weiterzutraben, erschrocken und scheu vor den Menschen, die sich verrückt benehmen. Ihm ihre Kleider in den Weg werfen und Zweige von den Bäumen schlagen.

Sanftmut, was für eine Eselei, so werden sie bald schreien, wenn der Sanftmütige die Stadt wieder verlässt.

Dann zu Fuß, ganz unten. Mit dem Kreuz auf dem Kreuz. Inzwischen wurde der Sanftmütige zum Umstürzler. Ging über Tische und Bänke und machte den Tempel wieder zu einem Bethaus.

Seltsam, dass ausgerechnet die, die verstehen müssten, nichts verstehen: Die Hüter des Heiligen, die Profis in Sachen Religion, die Hüter der Tradition.

Christhard Rüdiger

Lektorin Sabine Bretz


  • Vorbereitung. Musik oder Lieder für die Andacht heraussuchen (Singen; Instrument spielen; Musik auf CD oder im Internet abspielen). Gesangbuch und Bibel bereitlegen. Einen schönen Platz suchen. Zur Ruhe kommen. Eine Kerze anzünden.
  • Anfang. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
  • Psalm. Psalm aus dem Gesangbuch oder Internet lesen. Vorschläge: Psalm 22, Psalm 23, Psalm 36, Psalm 84, Psalm 86, Psalm 118.
  • Gebet.
    Gott, ich will Mut fassen, / dass meine Angst und meine Zweifel weichen. / Ich will leben von deiner Hoffnung / und von deinem Licht, das in mir leuchtet, / durch die Auferstehung deines Sohnes. / Amen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Lesung. Bibeltext lesen. Vorschläge:
    • Johannes 12,12-19 (Palmsonntag)
    • Matthäus 26,36-46 (Montag)
    • Markus 14,3-9 (Dienstag)
    • Matthäus 27,27-30 (Mittwoch)
    • Lukas 22,7-23 (Gründonnerstag)
    • Johannes 19,16-30 (Karfreitag)
    • Markus 16,1-7 (Ostern)
  • Andacht. Andacht lesen oder hören.
  • Besinnung. Die Gedanken bewegen. Die Worte wirken lassen. Vielleicht darüber austauschen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Vaterunser.
    Vater unser im Himmel. / Geheiligt werde dein Name. / Dein Reich komme. / Dein Wille geschehe, / wie im Himmel, so auf Erden. / Unser tägliches Brot gib uns heute. / Und vergib uns unsere Schuld, / wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. / Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern erlöse uns von dem Bösen. / Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit / in Ewigkeit. / Amen.
  • Segen. Gott hülle uns in den Mantel seiner Liebe. / Gott schenke uns seine Nähe. / Gott verleihe uns seinen Frieden. / So segne uns Gott, der Vater, / der Sohn / und der Heilige Geist. / Amen.

Dein Spaziergang beginnt und endet, wo du magst. Wenn dich ein Ort zum Stehenbleiben oder Hinsetzen einlädt, dann mach das. Wenn du magst, liest du dir den Bibeltext und die Andacht für diese Woche durch. Am besten so, dass du es hörst. Halte inne. Bewege die Gedanken in dir. Spüre Gott in dir nach. Er ist bei dir. Ganz gewiss.

Bibelwort zum Sonntag

Aber, ich weiß ja doch, dass mein Erlöser lebt.“ (Hiob 19, 25)

Andacht von Prädikantin Bettina Ley

Hiobsbotschaften. Ich höre sie täglich, ich lese sie ständig. Manchmal kann ich sie einfach nicht mehr hören, die Schlagzeilen der Medien, die Hiobsbotschaften der Welt und im Leben.
Hiobsbotschaften! Sie lassen mich beten, lassen mich klagen, lassen mich fragen: Ist da ein Gott?!

Hiobsbotschaften. Sie lassen mich fragen nach dem, nach dem sie benannt sind: Hiob!
Hiob verliert alles: Hab und Gut, Knechte und Mägde, Söhne und Töchter. Hiob, ist arm, verwaist, in Trauer, todkrank. Seine Freunde stellen viele Vermutungen an, warum alles so ist, wie es ist. Sie kommen mit so manchem Ratschlag um die Ecke. Und Hiob? Hiob will nichts davon hören. Er weiß, dass er nichts getan hat, was sein Leid recht-fertigt. Er weiß sich unschuldig. Er streitet mit allem und jedem,

auch mit Gott. Hiob jammert und klagt. Ganz erstaunlich ist, dass Hiob, mitten in seiner Klage über seine unvorstellbare Notlage, ganz plötzlich und scheinbar völlig unpassend, sagt: „Aber, ich weiß ja doch, dass mein Erlöser lebt.“ Eben noch schreit Hiob seine Verzweiflung heraus – und dann dieses Bekenntnis. In der größten Verzweiflung taucht bei Hiob die Hoffnung auf, dass es in der Tiefe des Abgrunds Halt gibt. Der Sturz geht nicht ins Bodenlose. Am Ende ist da eine Hand, die uns hält. Am Ende ist Gott da, der uns auffängt. „Aber, ich weiß ja doch, dass mein Erlöser lebt“ – das ist ein Satz gegen die Angst, ein Wort, das mitten in der Verzweiflung die Rettung erahnt.

Mit dieser Hoffnung begegnet uns Hiob in dieser Passionszeit.
„Aber, ich weiß ja doch, dass mein Erlöser lebt“ – Das ist eine der Stellen, wo bereits im Alten Testament etwas von der Auferstehung durch-scheint, was dann im Neuen Testament hell erstrahlt.
Hiob macht mir Mut mit seinen fast trotzigen Worten. Nicht weil plötzlich alles gut wird, wenn man nur fest genug glaubt oder sich Leiden in Luft auflöst und das Licht der Hoffnung alle düsteren Gedanken vertreibt. Nein! Meine Angst, die Last und die Traurigkeit verschwinden nicht einfach so. Doch eines ist sicher: es gibt ein ABER!

Heute möchte ich mir Hiob zum Vorbild nehmen und mich nicht von den Hiobsbotschaften in den Schlagzeilen bestimmen lassen, sondern von der Gewissheit: „ABER, ich weiß ja doch, dass mein Erlöser lebt.“ Welch eine Frohe Botschaft.

Segen

So segne dich Gott, / der Vater, der Sohn, der Geist. / Er schenke dir Hoffnung und Mut zu einem ABER. / Er schenke dir sein Licht, seine Nähe und seine Liebe. / Amen.