Dein Spaziergang beginnt und endet, wo du magst. Wenn dich ein Ort zum Stehenbleiben oder Hinsetzen einlädt, dann mach das. Wenn du magst, liest du dir den Bibeltext und die Andacht für diese Woche durch. Am besten so, dass du es hörst. Halte inne. Bewege die Gedanken in dir. Spüre Gott in dir nach. Er ist bei dir. Ganz gewiss.

Bibelwort zum Sonntag

Hört nicht auf zu beten,
Bleibt stets wachsam und voller Dankbarkeit!
Betet stets auch zugleich für uns,
dass Gott für uns eine Tür öffnet.
Mit ihm verkünden wir das Geheimnis,dass Christus bei euch gegenwärtig ist. (Kolosser 4, Vers 1-3)

Andacht von Ruth Klinkert

In dem Brief an die Kolosser fordert Paulus dazu auf, jeden Tag zu beten und zu danken.

Als Paulus dieses schrieb, saß er im Gefängnis. Eingesperrt, weil er Christ war und glaubte.
Und doch war es ihm wichtig, Fürbitte zu halten für die, denen es nicht gut ging. Und auch für die, die nicht schuldlos an seinem Schicksal waren.
Und ihm war wichtig, jeden Tag „Danke“ zu sagen.

Das ist sicherlich nicht immer einfach, gerade in der heutigen Zeit. In der Zeit der Pandemie, in der es weltweit so viele Tote gibt.
Und es ist nicht selten, dass man als Angehöriger selbst betroffen ist.
Ich denke, da ist es schwer, danke zu sagen. Und dabei auch noch an Andere zu denken und für sie zu beten.
Doch wir dürfen auch klagen –  klagen über die vielen Einschränkungen, über Einsamkeit, über Verluste lieber Menschen.

Beten hilft, weil Gott uns hört und auch antwortet. Er schickt oft Menschen zu uns, die uns trösten und für uns da sind.
Bei uns im Krankenhaus ist es die Seelsorge, die für die Kranken da ist. 
Die vielen Covidpatient*innen, die einen schweren Krankheitsverlaufverlauf haben und ganz alleine sind, weil die Angehörigen nicht zu ihnen dürfen. Für sie können Gebete und Worte aus der Bibel sehr tröstlich sein.

Nicht nur für unsere Patient*innen sind Gebete wichtig, sondern auch für meine Kolleg*innen auf den Intensivstationen.
Für sie können wir Fürbitte halten.
Aber auch mir/euch tut es gut, wenn jemand in der Zeit des Zweifelns sagt:
Ich bete für dich, ich denke an dich. Das gibt Kraft, hilft , meinen Weg weiter zu gehen.

Nicht immer können wir glauben, dass Gott uns hört.
Oft fragen wir: Wo bist du? Warum antwortest du nicht?

Doch Gott antwortet, aber nicht so, wie wir es erwarten.
Im Leid aber ist er bei uns, trägt uns dadurch.
Ganz oft können wir erst später erkennen, dass das, was wir brauchen, von Gott gegeben wird.

Der heutige Sonntag Rogate ermuntert uns mit allem, was uns bewegt, zu Gott zu kommen.
Ihm erzählen, wie es uns geht. Ihm anvertrauen, was uns umtreibt.
Gott weiß genau,was wir brauchen, wonach wir uns sehnen.
Und wir dürfen uns darauf verlassen, dass

Gott uns hört.
Amen

Gebet

Das Gebet wählt ihr aus : Vater unser im Himmel/Geheiligt werde dein Name/Dein Reich komme/Dein Wille geschehe/wie im Himmel/so auf Erden/Unser tägliches Brot gib uns heute/und vergib uns unsere Schuld/wie auch wir vergeben unseren Schuldigern/Und führe uns nicht in Versuchung/sondern erlöse uns von dem Bösen/Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit/Amen.

Segen

Der Segen Gottes des Vaters / des Sohnes und des Heiligen Geistes sei mit euch jetzt und immer / Amen

Dein Spaziergang beginnt und endet, wo du magst. Wenn dich ein Ort zum Stehenbleiben oder Hinsetzen einlädt, dann mach das. Wenn du magst, liest du dir den Bibeltext und die Andacht für diese Woche durch. Am besten so, dass du es hörst. Halte inne. Bewege die Gedanken in dir. Spüre Gott in dir nach. Er ist bei dir. Ganz gewiss.

Bibelwort zum Sonntag aus dem Lukasevangelium

Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, und sprachen: „Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!“ Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: „Meister, weise doch deine Jünger zurecht!“ Er antwortete und sprach: „Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.“(Lukas 19,37-40)

Andacht von Pastor Matthias Groeneveld

Die Jünger loben Gott. Sie singen, jubeln, tanzen. Dieser bunte Chor, diese Mischung aus unterschiedlichen Typen. Schöne und schiefe Stimmen, vereint im Lob Gottes. Die Jünger haben allen Grund zum Jubeln. Sie erfahren Gottes Liebe zu allen Menschen aus nächster Nähe. Sie erleben die Zeit mit Jesus. Die Zeit der Wanderschaft und der Begegnung, die Zeit des gemeinsamen Essens und der Worte Jesu. Und seiner Taten. All das bringt sie dazu, laut zu singen und zu tanzen, als sie in Jerusalem ankommen. Noch ahnen sie nicht, dass die Zeit des Klagens nahe ist: Die Zeit, da sie schweigen und die Steine schreien. Jesus sagt es ihnen, doch sie hören es vermutlich nicht. Ich sage euch: „Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.“ Golgatha. Der Ort, an dem die Steine schreien, dieser Ort ist nahe. Doch noch jubeln die Jünger. Und das ist befremdlich. Das ist unheimlich. So manche stören sich daran. Sie wollen diese Leute nicht singen hören. Diese Leute fordern von Jesus: „Bring sie zum Schweigen!“ „Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.“, entgegnet Jesus. Die Steine werden schreien. Unliebsames zum Schweigen bringen. Das passiert immer wieder. In der Öffentlichkeit erleben wir das mit zunehmender Schärfe. 

Es passiert aber auch in mir. Es passiert in meinem Verhältnis zu Gott.

Loben und Danken haben ihren Platz in meinem Glauben und es fällt mir leicht, dankbar zu sein für die schönen und die guten Seiten in meinem Leben. Es fällt mir leicht, den Sonnenschein in mein Leben zu lassen. Und wenn mir danach ist, danke ich Gott dafür. Genauso hat aber auch das Klagen seinen Platz bei Gott und in meinem Glauben. Zu oft lasse ich in Leid, Schmerz und Trauer lieber niemanden zu mir, auch Gott nicht. Doch ich darf mich beklagen. Ich darf schreien. Ich muss diesen Teil nicht zum Schweigen bringen.

Die Jünger haben es mir vorgemacht. Wir hören heute von ihrem Lob. Doch ihr Klagen und ihre Verzweiflung kennen wir auch; sie tun sich zusammen, trauern gemeinsam in ihren Häusern oder auf dem Weg nach Emmaus. Und die Psalmen haben es mir ebenso vorgemacht. Es gibt Psalmen, die lauthals klagen über alle Ungerechtigkeit, die mir widerfährt: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Und es gibt Psalmen, in denen das Gotteslob klingt und singt: „Lobe den Herrn meine Seele!“ Das alles hat seinen Platz bei Gott. Unser Leben ist bei ihm aufgehoben. Amen.

Segen

So segne dich Gott, / der Vater, der Sohn, der Geist. / Er schenke dir Hoffnung und Mut. / Er schenke dir seine Nähe und seine Liebe. / Amen.

Dein Spaziergang beginnt und endet, wo du magst. Wenn dich ein Ort zum Stehenbleiben oder Hinsetzen einlädt, dann mach das. Wenn du magst, liest du dir den Bibeltext und die Andacht für diese Woche durch. Am besten so, dass du es hörst. Halte inne. Bewege die Gedanken in dir. Spüre Gott in dir nach. Er ist bei dir. Ganz gewiss.

Bibelwort zum Sonntag: Paulus‘ Rede auf dem Areopag

„Ihr Bürger von Athen! Nach allem, was ich sehe, seid ihr sehr fromme Leute. Ich bin durch die Stadt gegangen und habe mir eure heiligen Stätten angeschaut. Dabei habe ich auch einen Altar gefunden, auf dem stand: ›Für einen unbekannten Gott‹.

Das, was ihr da verehrt, ohne es zu kennen, das verkünde ich euch. Es ist der Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was in ihr ist. Er ist der Herr über Himmel und Erde. Er wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand errichtet wurden. … Er ist es, der uns allen das Leben, den Atem und alles andere schenkt. … Er wollte, dass die Menschen nach ihm suchen – ob sie ihn vielleicht spüren oder entdecken können. Denn keinem von uns ist er fern. Durch ihn leben wir doch, bewegen wir uns und haben wir unser Dasein. Oder wie es einige eurer Dichter gesagt haben: ›Wir sind sogar von seiner Art.‹ Weil wir Menschen also von Gottes Art sind, dürfen wir uns nicht täuschen: Gott gleicht keineswegs irgendwelchen Bildern aus Gold, Silber oder Stein. Sie sind nur das Ergebnis menschlichen Könnens.

Nun – Gott sieht nachsichtig über die Zeiten hinweg, in denen die Menschen ihn nicht gekannt haben. Jetzt fordert er alle Menschen

an allen Orten auf, ihr Leben zu ändern. Er wird Gerechtigkeit walten lassen – durch den Mann, den er dazu bestimmt hat. Dass dieser Mann wirklich dafür bestimmt ist, hat Gott allen Menschen durch dessen Auferstehung von den Toten bewiesen.“ (Apostelgeschichte 17,22-34 i. A.)

Andacht von Pastor Matthias Groeneveld

Die Füße fest auf dem Boden, die Knie zittern, der Kopf ist erhoben – Paulus schaut in die Menge der Gelehrten. Er steht auf dem Areopag. Es ist der Ort in Athen, an dem die Gelehrten streiten, diskutieren, ihre Meinung kund tun.

Wird er – Paulus, ein einfacher Handwerker, ein Zeltmacher – wird er es schaffen, sie, die Gelehrten Athens, vom Glauben an Jesus Christus zu überzeugen?

Paulus zeigt Standfestigkeit, Mut und Entschlossenheit und bekennt so seinen christlichen Glauben. Bewundernswert. Er weiß, wo er steht, was ihm Halt und Sicherheit im Leben gibt. Paulus erzählt von seinem Glauben an Gott. Von dem, was ihm an diesem Glauben wichtig ist.

Paulus besteht auf dem Areopag in Athen, auch wenn er mit seiner Predigt nicht so viel Erfolg hatte wie in den anderen Städten, die er auf seiner Missionsreise besuchte: „Einige Leute schlossen sich ihm an und kamen zum Glauben. Unter ihnen war Dionysius, der dem Areopag angehörte, eine Frau namens Damaris und noch einige andere.“ (Apostelgeschichte 17,34) Das Wort Gottes, die gute Botschaft des Evangeliums, möge viele Menschen erreichen. Denn das Leben ist mehr als alle Regeln und Verbote. Es ist bestimmt durch die Hoffnung auf den Auferstandenen, der Leben schenkt, auch wenn alles um uns herum dunkel ist.

Segen

So segne dich Gott, / der Vater, der Sohn, der Geist. / Er schenke dir Hoffnung und Mut. / Er schenke dir seine Nähe und seine Liebe. / Amen.

Dein Spaziergang beginnt und endet, wo du magst. Wenn dich ein Ort zum Stehenbleiben oder Hinsetzen einlädt, dann mach das. Wenn du magst, liest du dir den Bibeltext und die Andacht für diese Woche durch. Am besten so, dass du es hörst. Halte inne. Bewege die Gedanken in dir. Spüre Gott in dir nach. Er ist bei dir. Ganz gewiss.

Bibelwort zum Sonntag

So spricht Gott der Herr. Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden?

Ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen. Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es trüb und finster war. (Ez 34,2b.11b-12)

Andacht von Pastor Cord-Michael Thamm

Wie sieht er aus, der Hirte in Corona-Zeiten!

Auf jeden Fall ist es einer, der nicht aufscheucht, der nicht fake news verbreitet, der nicht verunsichert, der nicht den Untergang predigt!

Vielmehr ist es einer, der zuhört, der sich Zeit für ein Gespräch nimmt, der nachfragt: „Was brauchst Du gerade? Wie kann ich Dir helfen?“

Es ist einer, der diese schlimme, ermüdende Zeit mit aushält und daraus ein Gebet formuliert und dieses vor Gott bringt.

Und die Schafe lassen sich ansprechen. Und die Schafe antworten. Und sie lassen sich finden und beginnen, sich wieder als Gruppe, als eine Gemeinschaft zu empfinden. Mit Maske, mit Abstand oder per zoom – auf jeden Fall im Gebet miteinander verbunden.

Ich versuche, in diesem Sinne in dieser Zeit ein guter Hirte in der Gemeinde zu sein. Und bei dem, was ich nicht vermag, vertraue ich auf Gott der zu uns allen sagt: „Ich selbst will meine Schafe weiden, und ich will sie lagern lassen. Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten; ich will weiden, wie es recht ist.“ (Ez 34,15-16) Darauf, ja darauf möchte auch ich vertrauen. Amen

Gebet

Herr Jesus Christus, du bist der gute Hirte / du führst uns auf deinen Wegen und lässt uns nicht Mangel leiden. / Von dir werden wir nicht verlassen. / Wir bitten dich: Halte uns zusammen bei dir. / Suche die Verlorenen. / Sammle die Verstreuten, / dass am Ende dieser Zeit die Deinen geschart sind um dich, / der du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und regierst / von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen

Segen

Gott segne Dich durch seine heilige Geistkraft, / dass Du Dich finden lässt von ihm, / dass Du spürst: „Ich bin nicht allein.“ / Gott bewahre Dich vor allem Übel. / Gott gebe Dir Frieden ins Herz. Amen

Liebe Thomasgemeinde!

Es sind schwierige Zeiten. Aber die Hoffnung bleibt. Und diese Hoffnung auf Leben feiern wir jedes Jahr besonders an Ostern. Diese Botschaft soll allen Menschen zugänglich sein können. Daher hat die Kontaktstelle Inklusion wieder einen Inklusiven Gottesdienst aufgenommen. Dieses Mal in Zusammenarbeit mit der St. Mauritiuskirchengemeinde Dissen und Bewohner*innen aus einem HHO-Wohnheim in Hilter. Die Texte sind in einfacher und Leichter Sprache. Der Gottesdienst ist in Gebärdensprache übersetzt.

Ihre Diakonin Maren Mittelberg

Es ist noch dunkel, da wir aufbrechen. Der Schock hat sich schon etwas gelegt. Doch in Trauer sind wir noch. Wir wollen ihn noch einmal sehen. Ihn, den wir nun zwei Jahre begleitet haben; der uns so viel Hoffnung geschenkt hat; der uns soviel von einer guten Zukunft erzählt hat. Er ist für uns da gewesen. Jetzt wollen auch wir für ihn da sein. Wir wollen seinen Leichnam salben. Wohlduftende Öle haben wir dafür besorgt. Gleich werden wir bei der Grabstätte sein.

Gott ist uns gnädig. Er lässt die Strahlen der aufgehenden Sonne unsere Gesichter treffen. Eine göttliche Berührung, die wärmt und tröstet.

Statt auf den Stein scheinen die Sonnenstrahlen in das Grab. Es ist gar keine Grabesnacht dort. Es scheint, als sei es ein ausgeleuchteter Raum. Und eine helle, lichte Gestalt ist darin zu sehen. Und sie spricht. Sie spricht mit einer angenehmen, freundlichen Stimme. Sie spricht so, wie jener Engel, von dem die alten Hirten aus Bethlehem uns immer und immer wieder erzählten: „Fürchtet Euch nicht!“ Und sie weiß, was wir wollen und was wir sollen. Sie sagt es uns: „Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten. Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingeht nach Galiläa, da werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.“

Wir können nicht antworten. Wir fassen es nicht. Wir spüren aber: Der Weg zeigt in die Zukunft. Nicht die Grabesnacht und den Toten sollen wir suchen. Den Lebenden, ja das Leben und die Zukunft sollen wir finden!

Tage, Wochen später verstanden wir: Christus Jesus, der Auferstandene hat keine Hände, nur unsere Hände, um seine Arbeit heute zu tun. Er hat keine Füße, nur unsere Füße. Christus hat keine Lippen, nur unsere Lippen…

„Aus der tiefen Grabesnacht ist Christus auferstanden! Halleluja!“

Pastor Cord-Michael Thamm


  • Vorbereitung. Musik oder Lieder für die Andacht heraussuchen (Singen; Instrument spielen; Musik auf CD oder im Internet abspielen). Gesangbuch und Bibel bereitlegen. Einen schönen Platz suchen. Zur Ruhe kommen. Eine Kerze anzünden.
  • Anfang. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
  • Psalm. Psalm aus dem Gesangbuch oder Internet lesen. Vorschläge: Psalm 22, Psalm 23, Psalm 36, Psalm 84, Psalm 86, Psalm 118.
  • Gebet.
    Gott, ich will Mut fassen, / dass meine Angst und meine Zweifel weichen. / Ich will leben von deiner Hoffnung / und von deinem Licht, das in mir leuchtet, / durch die Auferstehung deines Sohnes. / Amen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Lesung. Bibeltext lesen. Vorschläge:
    • Johannes 12,12-19 (Palmsonntag)
    • Matthäus 26,36-46 (Montag)
    • Markus 14,3-9 (Dienstag)
    • Matthäus 27,27-30 (Mittwoch)
    • Lukas 22,7-23 (Gründonnerstag)
    • Johannes 19,16-30 (Karfreitag)
    • Markus 16,1-7 (Ostern)
  • Andacht. Andacht lesen oder hören.
  • Besinnung. Die Gedanken bewegen. Die Worte wirken lassen. Vielleicht darüber austauschen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Vaterunser.
    Vater unser im Himmel. / Geheiligt werde dein Name. / Dein Reich komme. / Dein Wille geschehe, / wie im Himmel, so auf Erden. / Unser tägliches Brot gib uns heute. / Und vergib uns unsere Schuld, / wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. / Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern erlöse uns von dem Bösen. / Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit / in Ewigkeit. / Amen.
  • Segen. Gott hülle uns in den Mantel seiner Liebe. / Gott schenke uns seine Nähe. / Gott verleihe uns seinen Frieden. / So segne uns Gott, der Vater, / der Sohn / und der Heilige Geist. / Amen.

Golgatha. Pessach. Wahrscheinlich schauen keine Hunderte zu. Schon gar keine 5.000, wie noch bei seiner Ankunft in dieser Stadt. Keiner jubelt mehr. Und an die Hosianna-Rufe will sich auch keiner mehr erinnern. „Ans Kreuz mit ihm“, hatten gerade noch die meisten gebrüllt. Wer will sich da schon rausnehmen…

Wie viele schauen noch zu? Wie viele bleiben? Es ist Pessach. Die meisten gehen nach Hause. Zurück zum Alltag. Schabbat, Pessach müssen vorbereitet werden. Und die Ereignisse vom letzten Sonntag sind so alt, dass sie längst vergessen sind. Palmblätter auf der Straße? Mag sein. Ist doch ewig her.

Golgatha. Von den Zwölf taucht nur einer auf, so berichtet es Johannes. Dafür drei Marias. Die Familie war da. Immerhin. Seine Mutter. Seine Tante. Und seine Maria, die ihm überall hin gefolgt war. Er war nicht allein. Er kämpft bis zur Erschöpfung. Damals zu Pessach, an einem Freitag im Frühling nach dem ersten Vollmond.

Wie viele stehen am Kreuz? Wie viele schauen zu? Er hat nicht gezählt. Aber er will, dass alle es sehen. Leiden und Sterben vor aller Augen, so sollte es sein. Er tut es. Mit letzter Konsequenz. Denn genau so ist es richtig. Auch wenn das unter dem Kreuz noch keiner versteht.

Jesus am Kreuz. Wenn niemand mehr bleibt. Ich bleibe da. Wenn alles einstürzt. Ich bleibe da.

Wenn du nicht weißt, wie du‘s schaffen sollst. Ich bleibe da. Er ist da und er ist gestorben, für die, die leben. Sein Leben in deinem Leben. Seine Kraft für deine Aufgaben. Seine Leidenschaft für dein Herz. Deine Last an sein Kreuz.

Jesus am Kreuz: Am Ende geht er in die absolute Dunkelheit. Am Ende bleibt er, wo wir uns verlieren. Am Ende gibt es keinen gottlosen Ort mehr. Am Ende sagt Jesus: „Es ist vollbracht!“

Pastor Matthias Groeneveld


  • Vorbereitung. Musik oder Lieder für die Andacht heraussuchen (Singen; Instrument spielen; Musik auf CD oder im Internet abspielen). Gesangbuch und Bibel bereitlegen. Einen schönen Platz suchen. Zur Ruhe kommen. Eine Kerze anzünden.
  • Anfang. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
  • Psalm. Psalm aus dem Gesangbuch oder Internet lesen. Vorschläge: Psalm 22, Psalm 23, Psalm 36, Psalm 84, Psalm 86, Psalm 118.
  • Gebet.
    Gott, ich will Mut fassen, / dass meine Angst und meine Zweifel weichen. / Ich will leben von deiner Hoffnung / und von deinem Licht, das in mir leuchtet, / durch die Auferstehung deines Sohnes. / Amen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Lesung. Bibeltext lesen. Vorschläge:
    • Johannes 12,12-19 (Palmsonntag)
    • Matthäus 26,36-46 (Montag)
    • Markus 14,3-9 (Dienstag)
    • Matthäus 27,27-30 (Mittwoch)
    • Lukas 22,7-23 (Gründonnerstag)
    • Johannes 19,16-30 (Karfreitag)
    • Markus 16,1-7 (Ostern)
  • Andacht. Andacht lesen oder hören.
  • Besinnung. Die Gedanken bewegen. Die Worte wirken lassen. Vielleicht darüber austauschen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Vaterunser.
    Vater unser im Himmel. / Geheiligt werde dein Name. / Dein Reich komme. / Dein Wille geschehe, / wie im Himmel, so auf Erden. / Unser tägliches Brot gib uns heute. / Und vergib uns unsere Schuld, / wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. / Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern erlöse uns von dem Bösen. / Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit / in Ewigkeit. / Amen.
  • Segen. Gott hülle uns in den Mantel seiner Liebe. / Gott schenke uns seine Nähe. / Gott verleihe uns seinen Frieden. / So segne uns Gott, der Vater, / der Sohn / und der Heilige Geist. / Amen.

Es gibt Abende die sind so schön, dass man nicht möchte, dass sie zu Ende gehen. Am Lagerfeuer sitzen, singen, mit Freunden zusammen den Abend verbringen, mit der ganzen Familie am Tisch sitzen, feiern, essen…

Irgendwann gewinnt die Vernunft, die Müdigkeit oder die Gewissheit, dass Verpflichtungen auf einen warten. Manchmal setzt genau dann die Wehmut ein.

„…Bleib bei uns Herr, der Abend bricht herein, es kommt die Nacht die Finsternis fällt ein…“

Mit diesem Lied enden bei uns seit ein paar Jahren die Tischabendmahlfeiern am Gründonnerstag. Ich höre die Wehmut in diesem Lied.

Der schottische Dichter, der die Zeilen 1847 geschrieben hat, starb drei Wochen nach der Vollendung dieses Textes, das dann 1861 vertont wurde.

Es fällt manchmal so schwer loszulassen, zu gehen oder abzugeben. Man möchte festhalten an dem, was einen so sehr erfüllt, und dennoch weiß man, dass man loslassen muss.

Ich kann nur vermuten, was der Abend im Kreis seiner liebgewonnen Begleiter am Gründonnerstag für Jesus bedeutet hat und mit welcher Wehmut er Brot und Wein zum letzten Mal vor seinem Tod geteilt hat.

Wir haben nur den Augenblick, auf alles andere haben wir keinen Zugriff. Und vielleicht gelingt uns dennoch, diese kleinen feinen Momente zu etwas Kostbaren zu machen, von dem wir oder andere noch ganz lange zehren können.

Diakon Kimm Stefan Herlyn


  • Vorbereitung. Musik oder Lieder für die Andacht heraussuchen (Singen; Instrument spielen; Musik auf CD oder im Internet abspielen). Gesangbuch und Bibel bereitlegen. Einen schönen Platz suchen. Zur Ruhe kommen. Eine Kerze anzünden.
  • Anfang. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
  • Psalm. Psalm aus dem Gesangbuch oder Internet lesen. Vorschläge: Psalm 22, Psalm 23, Psalm 36, Psalm 84, Psalm 86, Psalm 118.
  • Gebet.
    Gott, ich will Mut fassen, / dass meine Angst und meine Zweifel weichen. / Ich will leben von deiner Hoffnung / und von deinem Licht, das in mir leuchtet, / durch die Auferstehung deines Sohnes. / Amen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Lesung. Bibeltext lesen. Vorschläge:
    • Johannes 12,12-19 (Palmsonntag)
    • Matthäus 26,36-46 (Montag)
    • Markus 14,3-9 (Dienstag)
    • Matthäus 27,27-30 (Mittwoch)
    • Lukas 22,7-23 (Gründonnerstag)
    • Johannes 19,16-30 (Karfreitag)
    • Markus 16,1-7 (Ostern)
  • Andacht. Andacht lesen oder hören.
  • Besinnung. Die Gedanken bewegen. Die Worte wirken lassen. Vielleicht darüber austauschen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Vaterunser.
    Vater unser im Himmel. / Geheiligt werde dein Name. / Dein Reich komme. / Dein Wille geschehe, / wie im Himmel, so auf Erden. / Unser tägliches Brot gib uns heute. / Und vergib uns unsere Schuld, / wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. / Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern erlöse uns von dem Bösen. / Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit / in Ewigkeit. / Amen.
  • Segen. Gott hülle uns in den Mantel seiner Liebe. / Gott schenke uns seine Nähe. / Gott verleihe uns seinen Frieden. / So segne uns Gott, der Vater, / der Sohn / und der Heilige Geist. / Amen.

Gedanken eines Ölfläschchens, frei nach Markus 14,3-9.

„Lange stand ich auf dem Markt, oft wurde ich in die Hand genommen und doch wieder zurückgestellt. Eines Tages kam eine Frau und ging gezielt zum Stand mit uns Ölfläschchen. Ihr Blick blieb an mir hängen. Ich war gefüllt mit Nardenöl. Konnte sie sich das leisten? Nardenöl, kostspielig wie ein Jahresgehalt? Aber sie bezahlte ganz selbstverständlich 300 Silbergroschen und nahm mich. Die unbekannte Frau ging entschlossen zu einem Haus in die oberen Räume. Dort war der Tisch festlich mit Blumen und Kerzen gedeckt. Der Duft von frischgebackenem Brot und gegrilltem Lamm lag in der Luft. Eine Männerrunde saß beisammen, als wir den Raum betraten. Zielstrebig ging die Unbekannte auf einen Mann zu. Sie zerbrach vorsichtig meinen Flaschenhals. Sofort verbreitete sich der Duft des reinen Nardenöls im ganzen Raum. Dann geschah das Unglaubliche: Diese Frau, sie schüttete den gesamten (!) Inhalt meines Flacons auf das Haupt dieses Mannes. Ich war erschrocken. Aber IHN schien diese Handlung gar nicht zu irritieren. Die anderen Männer waren schockiert. Sie fingen an zu tuscheln: „Was sollte das? So viel kostbares Öl auf dem Kopf? Verschwendung!“ Es herrschte Unmut im Raum. „Man hätte das Geld doch den Armen geben können, 300 Silbergroschen, einfach weggeschüttet…“ Eines blieb mir in Erinnerung: „Lasst sie in Ruhe!“, sagte ER. „Warum macht ihr der Frau das Leben schwer? Sie hat etwas Gutes an mir getan. Arme wird es immer bei euch geben, und ihr könnt (und solltet) ihnen helfen. Aber mich habt ihr nicht für immer bei euch. Die Frau hat getan, was sie konnte: Sie hat meinen Körper im Voraus für mein Begräbnis gesalbt. Das sage ich euch: Auf der ganzen Welt wird man die Gute Nachricht von mir verkünden. Dann wird man auch erzählen, was sie getan hat.“ Die Frau verließ mit mir das Haus. Irgendwie hatten wir beide unseren Dienst getan. Der Duft des Nardenöls erfüllte noch immer den Raum. Warum hatte diese unbekannte Frau das getan? Ihre Haltung, ihr Verhalten, beeindruckend! Sie diente IHM, indem Sie mich hingab. Ich glaube, was sie tat, war reine Liebe.“

Mit dieser Liebe begegnet uns die Frau mitten in dieser Karwoche. Die liebevolle Hingabe der Frau zeigt uns auch Gottes reine Liebe, die durch Jesus zu uns Menschen kam. Jesus, das kostbare Nardenöl Gottes. Heute möchte ich mir diese Frau zum Vorbild nehmen und Jesus dienen, mich IHM mit all meinen Stärken und Schwächen hingeben, damit der Duft meines Nardenöls den Raum des Lebens erfüllen kann.

Prädikantin Bettina Ley


  • Vorbereitung. Musik oder Lieder für die Andacht heraussuchen (Singen; Instrument spielen; Musik auf CD oder im Internet abspielen). Gesangbuch und Bibel bereitlegen. Einen schönen Platz suchen. Zur Ruhe kommen. Eine Kerze anzünden.
  • Anfang. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
  • Psalm. Psalm aus dem Gesangbuch oder Internet lesen. Vorschläge: Psalm 22, Psalm 23, Psalm 36, Psalm 84, Psalm 86, Psalm 118.
  • Gebet.
    Gott, ich will Mut fassen, / dass meine Angst und meine Zweifel weichen. / Ich will leben von deiner Hoffnung / und von deinem Licht, das in mir leuchtet, / durch die Auferstehung deines Sohnes. / Amen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Lesung. Bibeltext lesen. Vorschläge:
    • Johannes 12,12-19 (Palmsonntag)
    • Matthäus 26,36-46 (Montag)
    • Markus 14,3-9 (Dienstag)
    • Matthäus 27,27-30 (Mittwoch)
    • Lukas 22,7-23 (Gründonnerstag)
    • Johannes 19,16-30 (Karfreitag)
    • Markus 16,1-7 (Ostern)
  • Andacht. Andacht lesen oder hören.
  • Besinnung. Die Gedanken bewegen. Die Worte wirken lassen. Vielleicht darüber austauschen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Vaterunser.
    Vater unser im Himmel. / Geheiligt werde dein Name. / Dein Reich komme. / Dein Wille geschehe, / wie im Himmel, so auf Erden. / Unser tägliches Brot gib uns heute. / Und vergib uns unsere Schuld, / wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. / Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern erlöse uns von dem Bösen. / Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit / in Ewigkeit. / Amen.
  • Segen. Gott hülle uns in den Mantel seiner Liebe. / Gott schenke uns seine Nähe. / Gott verleihe uns seinen Frieden. / So segne uns Gott, der Vater, / der Sohn / und der Heilige Geist. / Amen.

Passionszeit – Leidenszeit Jesu. Ich sehe seinen kaputten Körper vor mir. Ich denke an Jesus und an seine Wunden. Ich denke aber auch an meinen Körper. Wie sehe ich eigentlich aus? Wo hat mein Körper Wunden? Wo sieht was anders aus als bei anderen? Schäme ich mich dafür? Und wie schaue ich die Körper anderer Menschen an?

Körper sind unterschiedlich. Körper verändern sich im Laufe des Lebens. Oft ist uns das unangenehm. Das Leiden am eigenen Körper kann verschiedene Formen annehmen. Es kann einen richtig gefangen nehmen. Gefangen in den Grenzen des eigenen Körpers. Dann möchten wir heraus aus unserer Haut. Frei sein, ohne Grenzen. Leiden an den Grenzen des Körpers, an den Grenzen des Leibes. Aber genau diesen Leib meint Paulus. Wenn er uns erinnert: „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist? Der ist in euch, Gott hat ihn euch geschenkt.“ (1. Kor. 6,19)

Paulus mit seinen epileptischen Krämpfen, Jesus am Kreuz. Du und ich in unseren Körpern sind ein Tempel Gottes. Egal, wie der Körper außen und innen aussieht, für Gott ist er groß und schön genug. Er ist ein Raum für die Geistkraft Gottes. Er ist heiliger Raum, in dem ich Gott begegnen kann. Jeder Körper kann Lebensraum dieser Geistkraft sein, die belebt und tröstet. Und damit ist jeder Körper, jeder Mensch wertvoll – so wie er ist. Das zu erspüren, wünsche ich euch!

Diakonin Maren Mittelberg
Inklusionsbeauftragte KK Osnabrück


  • Vorbereitung. Musik oder Lieder für die Andacht heraussuchen (Singen; Instrument spielen; Musik auf CD oder im Internet abspielen). Gesangbuch und Bibel bereitlegen. Einen schönen Platz suchen. Zur Ruhe kommen. Eine Kerze anzünden.
  • Anfang. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
  • Psalm. Psalm aus dem Gesangbuch oder Internet lesen. Vorschläge: Psalm 22, Psalm 23, Psalm 36, Psalm 84, Psalm 86, Psalm 118.
  • Gebet.
    Gott, ich will Mut fassen, / dass meine Angst und meine Zweifel weichen. / Ich will leben von deiner Hoffnung / und von deinem Licht, das in mir leuchtet, / durch die Auferstehung deines Sohnes. / Amen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Lesung. Bibeltext lesen. Vorschläge:
    • Johannes 12,12-19 (Palmsonntag)
    • Matthäus 26,36-46 (Montag)
    • Markus 14,3-9 (Dienstag)
    • Matthäus 27,27-30 (Mittwoch)
    • Lukas 22,7-23 (Gründonnerstag)
    • Johannes 19,16-30 (Karfreitag)
    • Markus 16,1-7 (Ostern)
  • Andacht. Andacht lesen oder hören.
  • Besinnung. Die Gedanken bewegen. Die Worte wirken lassen. Vielleicht darüber austauschen.
  • Lied. Singen oder Musik hören.
  • Vaterunser.
    Vater unser im Himmel. / Geheiligt werde dein Name. / Dein Reich komme. / Dein Wille geschehe, / wie im Himmel, so auf Erden. / Unser tägliches Brot gib uns heute. / Und vergib uns unsere Schuld, / wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. / Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern erlöse uns von dem Bösen. / Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit / in Ewigkeit. / Amen.
  • Segen. Gott hülle uns in den Mantel seiner Liebe. / Gott schenke uns seine Nähe. / Gott verleihe uns seinen Frieden. / So segne uns Gott, der Vater, / der Sohn / und der Heilige Geist. / Amen.